Aktuelles:

Zukunft in Schwerte

Schutzgebiete sind unverzichtbar.
Die EU-Kommission verklagt Deutschland, weil Schutzgebiete rechtlich unzureichend gesichert werden.
Die Stadt Schwerte beantragt die Umwidmung von Landschaftsschutzgebieten in Bauland (aktuell an 5 Standorten).

Durch die Errichtung weiterer Gewerbegebiete und Wohngebiete wird die Anzahl und Länge der Staus auf den stark belasteten Straßen in Schwerte zunehmen. Stadt Schwerte plant weitere Neubaugebiete und Gewerbegebiete.

Drei massive Dürreperioden in der jüngeren Vergangenheit.
Durch die zunehmende Versiegelung verringert sich die für die Regenentstehung notwendige Verdunstung.
Die Stadt Schwerte beabsichtigt, weitere Flächen zu versiegeln.

Abholzung an der Wannebachstrasse

Der Klimawandel (die Klimakatastrophe) ist zur Zeit aufgrund der aktuellen Ereignisse ziemlich in den Hintergrund geraten. An Zukunftsbedeutung hat der Klimawandel allerdings nicht verloren.

Jede beschattete Fläche heizt sich weniger auf als eine versiegelte Fläche, das ist weithin bekannt. An Landstraßen und Bundesstraßen besteht ein riesiges Potential um der Klimakatastrophe zu begegnen.

Aus scheinbar weltanschaulichen Gründen sträubt sich beispielsweise der „Landesbetrieb Straßen NRW“ an seinen Straßenrändern Bäume zu pflanzen. Stattdessen werden gesunde Bäume aus nicht nachvollziehbaren Gründen gefällt.

Auch an problemlosen und gut geeigneten Pflanzorten wird eine Begrünung abgelehnt. Argumentiert wird mit den Faktoren Verkehrssicherungspflicht und Unterhaltungskosten.

Werden diese Denkstrukturen den Anforderungen und Problemen des 21sten Jahrhunderts gerecht?

Die Erhaltung der Bäume am Marktplatz wird von dem weitaus größeren Teil der Schwerter Bürger befürwortet. Das ist das Ergebnis von mehreren hundert Einzelbefragungen.

Weniger Beachtung finden die drei Bäume in der Nähe des Alten Rathauses an der Brückstraße. Auch diese Bäume verbessern die Aufenthaltsqualität im Umfeld des Marktplatzes.

Unter klimaverbessernden und optischen Aspekten sollten die Bäume erhalten bleiben. Im Sommerhalbjahr werden sie als stadtbildprägend empfunden.

Mindestens zwei der Bäume sollen im Rahmen der Marktplatzumgestaltung gefällt werden.

An ihren Standorten soll eine Bushaltestelle eingerichtet werden. Die Haltestelle soll genügend Platz bieten, dass drei Gelenkbusse hintereinander Platz finden. (Rolf von Lünen): „Der öffentliche Nahverkehr soll attraktiver werden und muss deshalb optimiert werden. Allerdings ist es nicht nachzuvollziehen, dass drei sehr lange Busse an dieser Stelle parken müssen.“

Bislang hatte die Verwaltung die Notwendigkeit dieser Maßnahme nicht kommuniziert.

In der Stadt Schwerte gibt es zur Zeit 6 Bürgerinitiativen, welche gegen die Flächenversiegelung in Schwerte vorgehen. Diese Bürgerinitiativen haben sich zu einem Bündnis mit dem Namen „Gemeinsam für Schwerte“ zusammen geschlossen. In den kommenden Jahren sollen ausschließlich durch die geplanten Großprojekte mehr als 600.000 m² versiegelt werden.

  • Neubau der Theodor-Fleitmann-Gesamtschule (Schwerte-Wandhofen)
  • LKW-Parkplatz (Schwerte-Lichtendorf)
  • Ausbau der B236 (Schwerter-Heide)
  • Weiterführung der K20 (Schwerter-Heide/Schwerte-Ost)
  • Erweiterung der Gesamtschule Gänsewinkel (Schwerte-Geisecke)
  • Sportzentrum (Wandhofen)
  • Bauvorhaben Kornweg (Schwerter-Heide)
  • Bauvorhaben Wilhelmstraße früher Stahlhandel Becker)
  • Neubaugebiet „Erweiterung Musikantenviertel“ (Schwerte-Ergste)
  • Neubaugebiet Ostenheide Waldstraße (Schwerter-Heide)
  • Neubaugebiet Im Westfelde (Schwerte-Geisecke)
  • Neubaugebiet Rosenweg (Schwerte-Holzen)
  • Neubaugebiet Nordwall (Schwerte-Mitte)
  • Neubaugebiet Schützenhof
  • Neubaugebiet Wandhofen
  • Gewerbegebiet Wannebachstraße (Schwerte-Holzen)
  • Gewerbegebiet Am Dohrbaum (Schwerter-Heide)

Die Karte müsste fast im Wochentakt aktualisiert werden. Neu hinzugekommen ist die Fläche am Alten-Dortmunder-Weg, wo ein Supermarkt gebaut werden soll. Dazu kommt ein Park-and-Ride-Parkplatz mit 22 Stellplätzen an der K20.
Nicht aufgeführt sind viele Bauvorhaben wie der Bau eines Mehrfamilienhauses an der Sonnenstraße.